Bock auf Verantwortung - Hockeyspielerin Linnea Weidemann ist mit 22 Jahren Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft
Shownotes
Kapitänin mit 22 Jahren. Linnea Weidemann übernimmt als Hockey Nationalspielerin bereits jede Menge Verantwortung und das nicht nur bei ihrem Heimatverein dem Berliner Hockey-Club.
In der Nationalmannschaft teilt sie sich das Kapitänsamt mit ihrer Mannschaftskollegin Lisa Nolte.
Linnea berichtet sehr persönlich über ihr Verständnis der Aufgabe als Kapitänin und auch ihre Position in der Innenverteidigung.
Bei der Heim-EM 2025 konnte sie mit den DANAS Platz 2 erreichen. Sie erzählt uns was im Finale gegen die Niederlande noch gefehlt hat, um den Titel zu holen.
(An dieser Stelle folgender Hinweis: wir haben diese Folge mit Linnea bereits Ende Mai aufgenommen, weshalb wir logischerweise im Gespräch nicht auf den Ausgang der WM 2026, 15. - 30. August, eingehen)
Was sonst noch so drin ist in dieser Folge?
➡️ Die Aufregung vor dem ersten A-Länderspiel und wichtige Learnings aus den ersten Länderspielen
➡️ Linnea’s bisher schönster Sportmoment, Spoiler Olympia in Paris spielt eine Rolle
➡️ Warum Natascha Keller ihr großes Vorbild ist
➡️ Bedeutung der Live-Übertragung von Welt- und Europameisterschaften durch MagentaTV fürs Hockey
➡️ Was Linnea ihrer Nationalmannschafts-Kollegin Felicia „Tici“ Wiedermann schon immer mal sagen wollte
Links zur Folge
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich versuche immer einfache Entscheidungen zu treffen und nicht wie Stürmerinnen.
00:00:03: Dann versuchen irgendwie mal einen eins gegen eins zu gewinnen, den Dribblings zu gehen.
00:00:07: Die haben alle ein bisschen mehr Risikofreiheit, sage ich mal vorne.
00:00:10: Ich bin dann jetzt nicht immer diejenige, der im Kreis steht und da die Anzeigen macht.
00:00:13: Da muss ich das ... Kann ich auch ganz ehrlich sagen, ich bin wahrscheinlich eher eine, die auf dem Platz auch aufgrund meiner Position dirigiert und versucht Spielerin zu helfen.
00:00:23: Und gerade mit meiner Spielweise irgendwie voranzugehen, einen riesen Moment und auch in Indien ein volles Stadion gegen Indien.
00:00:32: Also das war sehr besonders!
00:00:35: Hallo und willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:37: ziemlich sportliche Freundin.
00:00:39: Für sie ist es bei uns hier im Studio in Berlin echtes Heimspiel als Berlinerin.
00:00:44: Sie ist Hockey-Nationalspielerin und spielt bisher ihr gesamtes Leben beim Berliner Hockey Club.
00:00:49: Und bei der Heim-EM in Mölchengladbach hat sie mit den Danas ein richtig starkes Turnier gespielt EM-Zweite geworden.
00:00:57: Voll schön, dass du da bist, liebe Linnea Weidemann!
00:00:59: Dankeschön,
00:01:00: danke, dass ich hier sein kann.
00:01:01: Joa und wir gehen direkt mit dir mal aufs Feld im Hockeypark in Mönchengladbach.
00:01:07: ganz besonderes Heimturnier, besondere Atmosphäre.
00:01:10: was schießt ihr da direkt in den Kopf wenn du dran denkst?
00:01:14: Ja, also ich glaube für uns war ganz besonders da dass wir dieses Halbfinale gegen Belgien gewonnen haben.
00:01:21: Das waren unglaublich knappes Spiel!
00:01:23: Wir haben da echt alles auf den Platz gelassen und dann halt im Penalty schießen so... Ich glaube Knapper kann es gar nicht werden und spannen da auch nicht für uns auf dem Platz sowie für alle Zuschauer.
00:01:33: Das ist mit das erste was mir da in den Kopf springt.
00:01:39: Und wenn du jetzt nochmal an den Moment denkst, als dann das geschafft war mit dem Finaleinzug.
00:01:46: Was hat sich da auch alles gelöst oder was ist aus euch herausgebrochen?
00:01:51: Ja also das war natürlich eine riesengroße Freude!
00:01:54: Wir wussten natürlich dass es gegen die Niederlande geht.
00:01:56: Das wird klar, dass es dann ein anspruchsvolles Finale wird.
00:02:00: aber wir hatten uns vorher das Ziel gesetzt, dass wir einen Finale spielen möchten und ich glaube Das war ein sehr anspruchsvolles Ziel auch für uns als junge Mannschaft, die irgendwie einen Umbruch hatte mit neuer Trainerin da das erste Turnier gespielt und so.
00:02:16: Deswegen war es für uns einfach ein sehr cooles Gefühl dass wir da wussten okay wir dürfen jetzt eine Finale in Mönchengladbach also quasi bei uns an der Heimat spielen.
00:02:30: Das war mega cool!
00:02:36: Wenn man sich ein bisschen mit deiner Geschichte auseinandersetzt, dann bist du ja schon lange Teil dieses Nationalmannschaftssystem.
00:02:44: Du hast viele Jugendnationalmannschaften durchlaufen dürfen und ich habe tatsächlich ausgewunden, du bist Innenverteidigerin!
00:02:51: Jetzt bin ich im Hockey nicht ganz so zu Hause.
00:02:53: Nimm uns doch mal mit was es so ... Was macht das Hockey spielen so besonders?
00:02:58: Und was macht vielleicht auch deine Position in dem Fall so besonders ?
00:03:02: Ja also Ich würde sagen, Hockey oder das mit den Positionen ist ähnlich aufgebaut wie im Fußball.
00:03:10: Der einzige große Unterschied ist glaube ich dass wir keinen Abseits haben und unsere Stürmerinnen dürfen machen was sie wollen und wir müssen hinten nicht so aufpassen, dass wir jetzt irgendwie in einer Linie verteidigen.
00:03:21: Klar muss man trotzdem aufeinander aufpassen und irgendwie abgestimmt sein aber ich glaube es ist ein großer Unterschied.
00:03:28: Aber beim Hockey generell ist einfach... Ich so gerne daran mag ist, dass man zusammen auf dem Platz steht.
00:03:34: Dass man immer noch weiß kriegt.
00:03:36: ich habe noch zehn andere also neun andere Feldspielerin plus Torwart die irgendwie meine Fehler ausbaden können oder mit der ich mich zusammen freuen kann wenn wir was richtig großes erreicht haben.
00:03:50: deswegen das ist einfach mit irgendwie das schönste Gefühl finde ich und meine Position ja macht natürlich aus, dass man viel den Ball hat.
00:03:59: Ich glaube gar nicht mich sehr drüber freuen, dass ich viel den ball habe aber muss natürlich auch viele Entscheidungen treffen und vor allem... ...ich versuche immer einfache Entscheidungen zu treffen und nicht wie Stürmerinnen dann versuchen irgendwie mal einen eins gegen eins zu gewinnen, driblingszugehen die haben alle ein bisschen mehr Risikofreiheit sage ich mal vorne weil wenn ich hinten Ball verliere dann hab' ich vielleicht noch meine Anderen verteilen und die Teuterin hinter mir.
00:04:24: aber wenn ne Stürmere den Ball verliert das gehört irgendwie zu ihrem Geschäft gehört es dazu.
00:04:29: Und bei mir ist das mehr, ich versuche den anderen den Wald zu geben damit die was verrücktes mit machen.
00:04:35: Jetzt hast du ja schon gesagt so deine Aufgabe ist es ein bisschen einfache Entscheidung zu treffen und es ist Team Sport.
00:04:43: Du bist Kapitänin der Danas Der deutschen Hockey Nationalmannschaft der Damen und wenn nicht mich nicht täusche eine der jüngsten Kapitänen beim Damenhockey.
00:04:56: Wie kam's dazu?
00:04:57: Ja,
00:05:00: ich weiß jetzt gar nicht wie es mit dem Alter ist.
00:05:03: Ob's da bei anderen Nationen auch noch welche gibt?
00:05:07: Wie ich vorhin schon meinte gab das einen Umbruch nach den Olympischen Spielen bei uns.
00:05:13: Wir hatten einen Trainerwechsel und viele gestandene Spielerinnen haben aufgehört auch teilweise welche, wo ich sehr schade fand.
00:05:21: Weil man sagt irgendwie vom Alter her hätten und von dem körperlichen Fitness hätten sie es vielleicht noch geschafft.
00:05:26: aber die haben sich eben dazu entschieden beruflich dann doch irgendwie jetzt einen anderen Weg einzuschlagen was auch total verständlich ist.
00:05:34: nur Schade für uns eben und dadurch hat sich das ganze Team so ein bisschen gewandelt und genau mit der neuen Trainerin habe ich mich von Anfang an auch gut verstanden Trotz meines jungen Alters irgendwie eine mit im Team, die viel Erfahrung hat.
00:05:53: Dadurch dass ich schon relativ früh bei den Danas mit eingestiegen bin und von dem Trainer vorher auch viel Vertrauen bekommen habe, viel gespielt habe... Und so hat sich das irgendwie dann ganz natürlich entwickelt!
00:06:07: Wir sind ein Duo also ich bin es nicht alleine sondern mit Lisa Nollte noch zusammen, eine Düsseldorferin Genau, wir sind zwar nicht die Ältesten jetzt im Team.
00:06:16: Da kam dann noch ein, zwei nach kurzer Pause nach Paris sozusagen wieder.
00:06:20: aber irgendwie haben wir da den Weg begonnen mit Janik und unserer Trainerin und deswegen hat sie sich damals auch für uns entschieden.
00:06:29: Was ist das Besondere an diesem geteilten Kapitänamt?
00:06:34: Ja also ich glaube für uns ist es super wertvoll, da wir eben beide noch so jung sind und auch noch nicht so viel Erfahrung haben.
00:06:40: Ich kann auch mit gutem Gewissen sagen, dass ich noch viel zu lernen habe in dieser Rolle.
00:06:47: Und da können wir uns gegenseitig aufeinander verlassen und das ist auch mega schön!
00:06:53: Das ist ja auch dieser Teamsportgedanke sowieso.
00:06:55: aber ich weiß auch, wenn ich mal irgendwie nicht ganz da bin in meiner Rolle wie ich sein müsste.
00:07:01: es ist nicht dramatisch.
00:07:02: Es gibt Lisa und eben aber auch noch ... Wir haben einen erweiterten Kreis mit Spielerinnen die schon viele Erfahrungen haben immer unterstützen.
00:07:09: Ich glaube, das muss man auch noch mal sagen dass wir da jetzt nicht oder ich auch nicht alleine dastehen sondern auch in dieser Führungsposition sind wir da immer im kleinen Kreis.
00:07:19: Darf ich da mal fragen?
00:07:20: Also weil es mir gerade einfach spontan in den Kopf kommt ist es manchmal ein bisschen schwierig oder komisch wenn man ja mit älteren Zusammenspiel die ja auch mehr Erfahrung haben dann als Team Captain sozusagen vielleicht doch denen meine Ansage zu machen.
00:07:34: oder wie ist das?
00:07:36: Ja also Ich glaube, so richtig Ansagen muss ich denen gar nicht machen.
00:07:42: Weil die irgendwie den gleichen Gedanken verfolgen und wie ich eben schon meinte, wir teilen es das eigentlich ganz gut auf.
00:07:50: also ich bin dann jetzt nicht immer diejenige, die da im Kreis steht und dann da die Ansagen macht.
00:07:54: Da muss ich kann ich auch ganz ehrlich sagen, ich bin wahrscheinlich eher eine, die auf dem Platz auch aufgrund meiner Position da ein bisschen dirigiert und versucht irgendwie Spielerin zu helfen und gerade mit meiner Spielweise irgendwie voranzugehen.
00:08:10: Und ja, ich kann auch sagen dass es mir im Verein deutlich leichter fällt da meine Ansage zu machen weil da irgendwie auch mein Standing irgendwie ein bisschen höher ist als es oder höher gesetzt ist als das jetzt in der Nationalmannschaft weil da sind wir alle eigentlich gleich würde ich sagen aber... Sie könnten das auch von mir gut annehmen, weil sie wüssten, dass ich jetzt nichts gegen sie habe oder nur weil sie älter sind.
00:08:41: Jetzt was sagen möchte um mich zu profilieren sondern, dass wir alle am gleichen Strang ziehen.
00:08:45: Cool!
00:08:46: Sehr cool!
00:08:47: Willst du?
00:08:48: Darf ich?
00:08:49: Bleib doch noch!
00:08:50: Du hast den Ball noch!
00:08:52: Verwandle!
00:08:53: Dann nehme ich ihn ja... Ich bin nicht so gut.
00:08:55: also Hand-Auge-Kondination ist nicht meine Stärke.
00:08:57: aber bleiben wir mal in diesem sportlichen Kontext.
00:09:01: Du spielst Tradehockey auf einem sehr erfolgreichen und professionellen Niveau.
00:09:06: Wie kamst du zum Feldhockey oder zum Hockey generell?
00:09:09: Ja also bei mir ist es schon so, dass ich nicht eine klassische Hockey-Familie bin.
00:09:13: Also viele glaube ich bei uns können schon sagen das sie die Eltern schon Hockey gespielt haben.
00:09:19: Die Großeltern wahrscheinlich schon sondern bei mir war's immer so Mama.
00:09:23: meine Mama wollte immer Hockey spielen aber durfte nicht aus gesundheitlichen Gründen.
00:09:32: Dann hat sie uns Kinder halt zum Hockey geschickt, meine Brüder zuerst.
00:09:36: Und dann bin ich beim BHC gelandet mehr oder weniger ... Meine Mutter hatte keine Ahnung und das wir jetzt in der Bundesliga spielen oder andere Vereine nicht wusste sie nicht.
00:09:48: Sie erzählt es immer weil Berliner Hockeyclub vor z.A.
00:09:52: im Telefonbuch kommt.
00:09:54: Ansonsten war's eigentlich immer mehr so ein Ding, meine Mutter wollte immer und hat dann meine Bruder hingeschickt ... als sie zu wild geworden, zu
00:10:04: Hause.
00:10:05: Oh!
00:10:05: Damit Sie sich austoben konnten oder was halt?
00:10:07: Ja
00:10:07: damit Sie sich ausstoben konnten, genau.
00:10:09: Am Promo Brüder im Vorgespräch hast du gesagt, dass du mit drei, glaube ich... Mit drei Brüdern aufgewachsen bist.
00:10:17: Inwieweit haben deine Brüde und deine Familie auch so ein bisschen vielleicht eine Rolle gespielt,... ...dass du dich jetzt in dieser Rolle als Team-Kapitänin oder in so einem Team... ...in anschließend gut einfinden kannst oder durchsetzen
00:10:29: kannst?!
00:10:30: Ja, meine Brüder sind alle total lieb.
00:10:35: Wir haben ein gutes Verhältnis miteinander.
00:10:38: Natürlich hatte ich es trotzdem nicht immer ganz einfach als ... Ich bin auch noch die Jüngste und wenn man Spiel gespielt hat und ich verloren habe, dann musste ich aufräumen weil ich war die Verliererin.
00:10:46: Wenn ich gewonnen habe, mussten die Gewinner aufräumen.
00:10:50: Und ich hatte natürlich recht wenig Möglichkeiten.
00:10:53: also im Endeffekt war ich immer die, die das machen musste.
00:10:56: aber ich glaube dass hat mich schon auch immer so ein bisschen abgehärtet und irgendwie, ja im Endeffekt musste ich auch versuchen mal mit Worten durchzusetzen.
00:11:06: Weil ich sage mal in einem kleinen geschisterlichen Auseinandersetzung hätte ich jetzt körperlich absolut gar keine Chance gehabt.
00:11:13: Das wäre auch drei gegen eins gewesen?
00:11:14: Ja es wär gemeingewiesen!
00:11:16: Deswegen musste ich da versuchen irgendwie mich anders durchzusetzten und ich glaube das hat mir schon geholfen ein bisschen entspannter, ein bisschen lockerer zu sein und offen für... für alles möglich
00:11:28: hier.
00:11:28: Und wie schaut jetzt die Familie auf deinen Weg eben, den du machst in der Hockeywelt?
00:11:34: Ja also ich glaube sie sind vor allem stolz und auch sehr interessiert, wie das jetzt noch so weitergeht aber vor allem Stolz und schauen sich auch immer gerne die Spiele an.
00:11:50: zumindest ich sag mal... Einer von meinen Geschwistern, der ist nicht so interessiert.
00:11:55: Aber das ist auch okay.
00:11:57: Aber ansonsten sind sie einfach sehr stolz und freuen sich auf alles was kommt und was ich zu erzählen habe.
00:12:06: Das sind ja schöne Erlebnisse die du dann... Ich gehe nochmal gerade in das Finale im letzten Jahr gegen die Niederlande rein.
00:12:12: Was erzählst du denn dazu oder was hast du dazu erzählt, was euch gefehlt hat um das Ding zu gewinnen?
00:12:18: Du merkst die etwas verklausulizierte Frage.
00:12:21: Ja also wir waren knapp dran.
00:12:25: ich weiß nicht ob das am Ende zwei eins drei eins war.
00:12:27: also ich glaube für einen Spiel gegen die Niederlande waren wir sehr gut und ich sag mal so die die Niedernen waren.
00:12:37: in den letzten Jahren haben sie alles gewonnen Nicht nur in Europa, sondern auch international.
00:12:42: Sie sind Olympiasiegerin-Weltmeisterin... Also die haben wirklich schon alle Titel abgehakt, die man eigentlich haben kann überhaupt und deswegen war es schon klar dass sie klarer Favorit sind.
00:12:53: Die werden jetzt in Zukunft auch weiterhin noch die Favoritenen sein.
00:12:56: aber ich finde immer also bei uns hat dann da einfach so ein bisschen wahrscheinlich dann noch diese Kalschneuzigkeit würde ich jetzt mal sagen gefehlt und diese Überzeugung so wir können das auch wirklich packen, weil das haben die Holländerinnen immer.
00:13:11: Die sind dann immer da und wissen ja wir schießen schon unsere Tore auch wenn die mal hinten liegen wissen sie na ist nicht so schlimm wir haben ja noch Zeit wir schiessen schon noch einen Tor Und ich glaube so dass fehlt.
00:13:19: man kann zwar sagen ja das brauchen wir aber auf dem Platz Das dann wirklich umzusetzen ist schon immer immer schwierig.
00:13:27: und Ja bei uns war es auch noch so Ich weiß nicht wie weit das auch klar war dass wir Haben In der Gruppenphase immer mit weniger Spielerin gespielt weil sich Spielerin bei uns verletzt haben Oder dann was Muskulieres hatten und dann doch gesagt wurde, okay in der Gruppenphase machen wir nochmal eher Pause.
00:13:44: Und man durfte bei der Europameisterschaft eben dann keine Spielerin reinholen in den Kader nach Turniestart?
00:13:52: Und deswegen haben wir vorher alles schon ein ganz schönes Pensum gehabt.
00:13:55: Das ist natürlich im Endeffekt darf das keine Ausrede sein aber ich glaube es hat auch mit reingespielt dass wir einfach auch echt schon viele Minuten alle an den Knochen hatten Und da am Ende vielleicht dann auch ein bisschen die letzte Power gefehlt hat.
00:14:09: Es ist natürlich immer von außen betrachtet in so einem Turnier, es ist ein Heim-Turnier.
00:14:14: Einerseits kann das Motivation sein aber ich kann mir gut vorstellen dass es einen gewissen Druck aufbaut vor heimischer Kulisse performen zu wollen und zu müssen.
00:14:24: Dann ist es gegen die Niederlande wie du gerade schon gesagt hast mit den Besten der Welt sind sicherlich nicht einfach oder?
00:14:32: Nee, definitiv nicht.
00:14:33: Also es ist natürlich irgendwie eine hohe Erwartungshaltung schon da.
00:14:38: Ich glaube das kann man klar so wagen.
00:14:39: aber mir persönlich kann natürlich jetzt nur für mich sprechen macht es einfach immer extrem viel Spaß vor so einem Publikum zu spielen und vor vielen Menschen zu spielen weil das einfach noch ein anderer Nervenkitzel ist.
00:14:57: Ja, also klar man macht Fehler und man wird auch immer mal wieder Fehler machen weil es halt nicht perfekt ist.
00:15:03: Und trotzdem finde ich gibt das mir vor allem Motivation als dass es mich
00:15:13: toll
00:15:13: belastet würde sein.
00:15:14: Jetzt hast du es schon angesprochen vor vielen Menschen also einerseits ja im Stadion dann ist das Ganze auch im TV übertragen worden.
00:15:21: Magenta mit an Bord.
00:15:23: was Bedeutet das für euren Sport, wenn die da so drüber berichten und hinschauen?
00:15:29: Ja ich weiß gar nicht ob es das erste Jahr war mit Magenta.
00:15:32: Ich meine schon.
00:15:35: Wir haben dann nur mal ein paar Zahlen gehört, die waren deutlich über dem was Magenta erwartet hat auch über das was wir erwartet haben dass zugeguckt wird und das ist für uns mega schönes Zeichen.
00:15:47: einfach weil wir natürlich irgendwie zeigen wollen, dass es sich auch lohnt, ich sage mal Frauenhockey zu gucken.
00:15:54: Weil natürlich Herrenhockey ist schneller und hier und da und es ist einfach ein bisschen was anderes aber das es sich einfach lohnt und Spaß macht Frauen-Damenhockey anzugucken Und dass es eine coole Beschäftigung ist und sich man auch im Sommer an den Bildschirm setzen kann und da mal sechzig Minuten auf dem Bildschirmen gucken können.
00:16:17: Wenn wir mal vom Bildschimm ein bisschen Weg geht uns nicht mal deinen Werdegang anschauen, dann hat er relativ früh mit der Laufbahn in der Nationalmannschaft begonnen.
00:16:27: In den Unationalmannschaften die du oder wo du viele durchlaufen hast?
00:16:32: Wie war das für dich im Jahr zwei tausend achtzehn dein allererstes Länderspiel gegen Belgien zu
00:16:36: spielen?
00:16:38: Ja also ich war sehr sehr aufgeregt Das kann ich auf jeden Fall sagen.
00:16:47: Es ist schon echt lange her muss ich sagen aber Ich weiß dass ich Wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt noch nie vorher so dort aufgeregt war, wie von so einem Länderspiel.
00:16:55: Obwohl das ... Ich sag mal nur ein Testspiel.
00:16:59: Also es ist ein offizielles Länderschiel aber das war kein Turnier oder irgendwie so.
00:17:04: Aber es ist einfach doch so aufregend und erst mal so.
00:17:08: ich hab schon immer als ich dann wusste okay ich kann ganz gut Hockey spielen anscheinend.
00:17:14: Ist mir weil wir natürlich schon immer Die Vorstellung, oh wie wär's denn mal wenn ich Nationalmannschaft spiele?
00:17:19: Und das war natürlich der erste Schritt dass ich es dann auch geschafft habe.
00:17:24: Ja... Das war natürlich mega cool!
00:17:27: Also ja...
00:17:29: Wann hast du denn das erste Mal gedacht, oh Nationalmannenschaft könnte was für mich sein?
00:17:35: Ich weiß jetzt gar nicht so wann.
00:17:37: also es gab jetzt für mich nicht so einen bestimmten Moment aber es gibt beim Hockey wahrscheinlich wie in anderen Sportarten Länderauswahlen.
00:17:47: Ich wurde dann irgendwann fürs Team Berlin, sag ich mal für die Auswahl da nominiert und am Anfang ist das noch um zwölf glaube ich.
00:17:56: Da hab' ich jetzt noch nicht so viel darüber nachgedacht.
00:17:58: aber dann habe ich gemerkt okay ja hier kann ich auch ganz gut mitspielen und es läuft doch an sich und dann war die Hoffnung natürlich schon irgendwie mal dass man da mal eine Chance bekommt.
00:18:12: genau deswegen würde sagen Mit vierzehn, fünfzehn hab ich da schon darüber nachgedacht.
00:18:19: Da wurde das dann auch ein bisschen greifbarer, weil dann gehen ja die ersten Sichtungen irgendwann los und ich glaube, da habe ich gemerkt, okay hier könnte echt was drin sein.
00:18:29: Cool!
00:18:30: Und welche Erinnerung hast du noch an deinem erstes A-Länderspiel?
00:18:33: Also die Premiere bei den Danas kann man ja sagen...
00:18:36: Ja, bei mir ist es tatsächlich ein bisschen anders glaub ich, weil ich hab mein erstes offizielles A-Länderspiel mit der U-I und XXB.
00:18:44: Da sind wir in der Vorbereitung auf die WM, sind wir nach Indien geflogen und haben sozusagen Länderspiele für unser A-Nationalmannschaften bestritten.
00:18:54: Erste offizielle Eins sozusagen war aber mit der UNXV, deswegen war das natürlich ein cooles Erlebnis, aber es ist für mich irgendwie nicht so mein Debüt bei der A Nationalmannschaft gewesen, weil ich da eben mit meinen Mädels gespielt habe.
00:19:06: Natürlich war das auch ... Cooles Erlebnis vor allem in Indien.
00:19:11: Wir haben uns alle mega drauf gefreut, weil man wusste in indien da sind die auch alle so hockey verrückt.
00:19:15: So eine Hockey-Nation.
00:19:16: Es
00:19:17: war zwar noch ein bisschen Corona-Zeiten das heißt es war der Stadion war nicht voll aber es waren trotzdem welche da und es war mega cool.
00:19:27: Und dann ja mein erstes Anarzt.
00:19:29: natürlich weiß ich gar nicht wo das dann war.
00:19:32: Ich meine in Mönchengladbach auch.
00:19:36: Und ja, da habe ich dann natürlich auch noch nicht.
00:19:38: Ich glaube, ich hab das erste Spiel ausgesetzt und konnte mir das einmal angucken was die anderen da machen.
00:19:42: Weitere durfte ich dann spielen.
00:19:44: Smart!
00:19:44: Ich weiß nur noch dass Anne Schröder eine sehr gestandene Hockey-Spielerin irgendwann zu mir meinte... ...ich halt hinten gespielt sie im Mittelfeld linier.
00:19:53: nur weil ich sage, ich möchte den Ball haben heißt es nicht also mit dem Ball zuspielen muss so du kannst es immer noch selbst entscheiden.
00:19:59: deswegen bist du hier so weil du das selbst machen kannst.
00:20:02: Ja, ich mach dir nun ein Angebot.
00:20:04: Genau und das war für mich damals Okay, okay.
00:20:07: Und ich war total froh, dass sie das gesagt hat.
00:20:08: Weil natürlich ... Ich wollte von denen ganz viel lernen und dachte, wenn sie mir sagt, ich soll sie anspielen, spiele ich sie auch an!
00:20:15: Aber vielleicht ist jemand anderes ja dann doch ein anderes Angebot besser gewesen?
00:20:19: Ich glaube, es war für mich so ein erster Moment, wo ich gewesen war, okay, die sind zwar hier alle mega gut und ich guck den schon lange zu beim Hockey.
00:20:26: Jetzt darf ich aber mit denen zusammenspielen.
00:20:28: Das heißt nicht, dass ihr alles machen muss, wie's gesagt wird.
00:20:31: Ja, ich wollte gerade fragen was dieser Satz ... vielleicht auch für dich bewirkt hat.
00:20:41: Hat dir das eine gewisse Nervosität genommen?
00:20:42: Oder was hat es dir gebracht, einen Satz von so einer gestandenen Spielerin zu hören?
00:20:47: Auf jeden Fall ein bisschen auch das Vertrauen, dass sie mir vertraut, dass ich da schon was richtig mache.
00:20:54: Dass ich sie mich jetzt nicht irgendwie an die Leine nehmen muss und sage du musst jetzt das machen, sondern sie hat mir das Vertrauengegeben.
00:21:00: hey ... Du machst das schon ganz gut, deswegen spielst du hier.
00:21:06: Das hat mir in dem ersten Jahr vor allem sehr viel Vertrauen gegeben, wo ich ehrlich gesagt ... Ich hab nicht mitgerechnet, dass ich zu einer Nationalmannschaft nominiert werde.
00:21:17: am Anfang und dann wusste ich okay es gibt dieses Jahr noch Prodigsspiele in Berlin, das wär natürlich cool die zu spielen!
00:21:24: Und das war so ein bisschen mein Ziel im ersten Jahr.
00:21:27: Wenn ich da einen Spiel bekommen könnte, wäre das schon ... Mega cool, so.
00:21:31: Und anderes war WM in dem Jahr auch da mich gar nicht drüber nachgedacht am Anfang.
00:21:36: Deswegen hat es mir schon viel Vertrauen gegeben einfach so den Respekt und dieses Verständnis von den gestandenen Spielerinnen zu bekommen.
00:21:49: In welchem Jahr ist das gewesen?
00:21:50: Zwei-tausend-zweiundzwanzig.
00:21:53: Okay,
00:21:53: also jetzt... Soviel Jahren!
00:21:56: Da haben wir noch UNDN-ZwCWM gehabt, die sozusagen aus einundzwanzig und zwanzig verlegt worden ist wegen Corona.
00:22:04: Und genau in dem Jahr war dann auch der Startschuss mit den Darnars bei mir.
00:22:12: Wir machen jetzt mal an der Stelle unser ziemlich sportliches Freundschaftsbuch auf.
00:22:17: Und das machen wir gemeinschaftlich, bei dem Gedanken war ich glaube schon.
00:22:20: Also kennst du es noch so aus Schulzeiten wahrscheinlich?
00:22:23: Ja und das haben wir uns auch überlegt für diesen Podcast und ich spiele mal grad... Meine Entscheidung ist gerade, ich spiel den Ball mal zu Johnny rüber und er kauft mir... Oh ja dann versuch den nochmal anzunehmen, auch wenn ich keine Hockey-Expertise habe.
00:22:38: aber Du darfst da einfach gerne spontan darauf antworten, was dir so in den Kopf kommt.
00:22:43: Meine erste Sportart?
00:22:46: Hockey!
00:22:48: Ich glaube ja, Hockey.
00:22:49: Da mit
00:22:49: uns los, ja.
00:22:51: Dadurch dass meine Brüder gespielt haben war es glaub ich Hockey, ja...
00:22:56: Nach dem Raufen?
00:22:58: Ja.
00:22:58: Das hatte dann vielleicht so Judo Züge schon.
00:23:02: Ja das Interessante ist, wir haben manchmal... Ist es wirklich immer die Sportart mit der jetzt jemand auch unterwegs ist?
00:23:08: Aber manchmal wird auch so eine Liste von, ich habe zehn Sachen vorher gemacht und mich ausprobiert also ganz unterschiedlich.
00:23:14: Dann mein schönster Sportmoment.
00:23:21: Ich glaube da muss sich zwei nennen.
00:23:23: einmal
00:23:25: Der Platz reicht Kann man genug eintragen
00:23:29: mit meiner Jugendmannschaft, als wir Deutscher Meister geworden sind.
00:23:33: Ich würde sagen das letzte Mal war noch mal so eine Lösung weil wir davor einen kleinen Vizepflug hatten und immer das Finale verloren hatten.
00:23:43: und es war die letzte Möglichkeit da nochmal zu gewinnen irgendwie mit meinen Mädels, mit denen ich angefangen habe Hockey zu spielen.
00:23:50: Es war ein kleinerer Rahmen vielleicht aber irgendwie das Besondere eben mit meinen ich sag mal besten Freunden zusammen.
00:23:58: Und der andere Moment, würde ich sagen war die Qualifikation für die Olympischen Spiele.
00:24:07: Das war auch ein Penalty-Schießen also auch wieder sehr knapp und ich habe meinen Penalti auch verschossen.
00:24:12: und dann als unsere Tochterin den Entscheidenden da gehalten hat, war das schon eine sehr große Erleichterung natürlich aber man war zwar persönlich noch nicht nominiert klar aber irgendwie ein Riesenmoment.
00:24:26: und auch in Indien, volles Stadion gegen Indien.
00:24:30: Also das war sehr besonders.
00:24:33: Ja, das glaube ich.
00:24:34: Gut ja!
00:24:34: Und wenn man dann so die Perspektive hat okay Die Mannschaft darf zu Olympia und man selbst vielleicht auch das kann Ich mir vorstellen macht natürlich auch noch was mit einem.
00:24:43: Jetzt gehen wir mal kurz weg vom Sport.
00:24:47: Das war mir echt peinlich allgemein oder im sport?
00:24:51: Was war mir peinlig muss ich kurz drüber nachdenken.
00:24:56: Auch das ist okay.
00:24:58: Kannst du auch so ein paar Notizen machen, Stichwort?
00:25:00: Halt einfach nur verbal mit uns, dass wir hilfreich...
00:25:04: Ja ich bin gerade ein bisschen überlegen.
00:25:07: also ich glaube was mir wirklich mal peinlich war Ich bin eigentlich nicht so die laute und die irgendwie Aufstand macht Und ich wurde aber einmal in der Klasse aus der klasse geworfen Was
00:25:22: haste gemacht?
00:25:23: Ich habe gelacht.
00:25:24: Das war dann aber mir trotzdem ein bisschen unangenehm.
00:25:27: Worüber denn?
00:25:28: Ja, ich hatte... Dadurch dass ich eben so eine ruhige war, hatte ich immer, ich sag mal, ein paar Lustige und Laute mich die sich nicht so gut konzentrieren konnten neben mir sitzen Und ich weiß das auch immer.
00:25:39: Also ich hatte da sehr viel Spaß mit der.
00:25:41: Ich kann mich da nicht beklagen.
00:25:44: Da hieß es dann irgendwie sehr, wer jetzt als nächstes stört.
00:25:47: Der kriegt jetzt mal eine Pause und ich hätte natürlich nie im Leben gedacht dass ich diejenige sein werde.
00:25:52: aber dann habe ich wohl ein bisschen zu laut gelacht über das was sie gemacht haben.
00:25:56: also in dem ersten Moment natürlich super lustig aber nach hinein war mir das schon sehr sehr peinlich da irgendwie dann raus geschickt zu werden vor allem weil das von mir jetzt auch keiner erwartet hat.
00:26:06: so wäre es einer von denen gewesen die halt den quatsch gemacht haben.
00:26:09: okay
00:26:13: Jetzt rückblickend, weißt du wofür es gut war?
00:26:15: Du kannst das hier bei uns eintragen.
00:26:17: Ja,
00:26:17: super!
00:26:18: Super habe ich einen Haken.
00:26:21: Wir gehen noch mal zurück zum Sport bzw nach die Nacht eine Einheit z.B.
00:26:26: beim Training Das beste Getränk nach dem Sport.
00:26:33: Also ich glaube im Verein wird viel Maracuja-Schorle getrunken Weiß nicht warum und deswegen würde ich fast sagen im Maracuja-Schorle.
00:26:47: Ich sag mal so, nach einem erfolgreichen Wochenende kann es auch mal einen Radler oder ein Bier sein.
00:26:53: aber die Frage war ja nach dem Training und dann ist das auf jeden Fall die Maracujaschorle.
00:27:00: Dann gehen wir doch vom Getränk zum Essen, meinen Lieblingsessen?
00:27:04: Alles was mit Nudeln zu tun hat also ich bin ein Riesenpasta Fan muss ich sagen hilft mir immer auf irgendwelchen Lehrgängen weil meistens ist eingeregt... Ist irgendwas
00:27:13: mit Nuddeln immer dabei Stimmt.
00:27:15: Da kann man mich relativ leicht zufrieden stellen.
00:27:21: Ja, also ich... da bin ich dann auch offen aber Nudeln sind auf jeden Fall die Nummer eins.
00:27:28: Okay,
00:27:29: wir haben gerade Nudel noch die Eins!
00:27:33: Dann füllen wir weiter aus.
00:27:35: Mein Lieblingsfilm
00:27:39: Ich glaube Notting Hill habe ich gar nicht so früh geguckt, aber irgendwann habe ich den jetzt vor glaube ich ein zwei Jahren mal geguckt und ich finde ihn irgendwie sehr schön.
00:27:49: Eine schöne Story einfach!
00:27:51: Dann gehen wir mal wieder zurück in den Sportkontext.
00:27:54: Diese Sportart möchte ich unbedingt einmal ausprobieren?
00:28:00: Ja, also da muss man sich natürlich was überlegen.
00:28:03: Also so ein Tennis habe ich schon mal ausprobiert.
00:28:05: Da bin ich jetzt nicht die Beste drin, kann ich auf jeden Fall sagen.
00:28:08: Den Ball treffe ich!
00:28:09: Ich glaube das ist Schlägerball.
00:28:12: Was ich noch habe... Aber ich finde eher so Beach Volleyball irgendwie sowas cool.
00:28:20: Wo man sich auch bewegt und wo man alles reinschmeißt und so.
00:28:23: Ich glaube, ich bleibe
00:28:30: bei Beach Volleyballerinnen oder Beach Vollyballer hier zu Gast haben.
00:28:32: Ne?
00:28:35: Verneckten wahr!
00:28:35: Sehr gut.
00:28:37: Und wir machen weiter.
00:28:39: auf dieses Sport-Event freue ich mich besonders.
00:28:43: Jetzt auf die Weltmeisterschaft.
00:28:46: Genau im Sommer steht die Welt meisterschaft an und das ist natürlich mit eines der größten Turniere und da freue ich mir besonders
00:28:54: drauf.
00:28:55: Vielleicht für die Zuhörerinnen von wann bis wann und wo findet denn die Weltmeisterschaft statt?
00:29:00: Die findet im August statt.
00:29:01: Ich kann gar nicht genau sagen, wann der erste Tag ist.
00:29:05: in Belgien spielen wir also die findet in Holland und Belgien statt.
00:29:09: das zwei Gruppen spielen in Holland, zwar in Belgian, wir spielen in Belgienne in Wavre wenn ich das richtig ausspreche.
00:29:15: da haben sie ein neues Stadion gebaut und da spielen wir es auch gar nicht so weit weg vom Deutschland natürlich und wir hoffen natürlich dass da viele Fans mit reisen.
00:29:25: Also, wenn ihr Zuhörerinnen und Zuschauern den im August noch nichts vorhabt.
00:29:28: Und schon immer mal Hockey anschauen wolltet... ...und euch mal die Danas anschauen wollte, dann nehmt euch doch gerne die Zeit!
00:29:35: Und dann schließen wir das ziemlich sportliche Freundschaftsbuch mit einer letzten Frage ab.
00:29:40: Mein bestes Erlebnis?
00:29:42: Gesamt oder...?
00:29:43: Ja,
00:29:44: wie du es beantragst.
00:29:46: Wie ist für dich?
00:29:46: Mein Bestes Erlebnis.
00:29:50: Da würde ich vielleicht trotzdem im Sportlichen bleiben sagen, dass als wir in Paris angekommen sind im Olympischen Dorf.
00:30:00: Ich glaube das ist irgendwie was... ich bin da reingelaufen und bin glaube ich erstmal eine halbe Stunde mit Mund offen überall lang gelaufen war so wie cool und was und ich konnte mir gar nichts vorstellen darunter und dass es dann wirklich ein richtiges Dorf.
00:30:16: also das ist ja groß und da sind mehrere Häuser und dann die Mensa und ich glaube das war schon ein Erlebnis Was jetzt nicht richtig auf dem Hockeyplatz stattgefunden hat, aber was ich auf jeden Fall nicht vergessen werde.
00:30:33: Ich finde das interessant, Basti, weil es ist auch hier wieder fast mit allen Sportdären und Sportlern, mit denen wir reden, kommt auch immer... selbst wenn es ein anderes Erlebnis ist, es kommt immer auch Ja-Aber-Das-Erlebnis bei Olympia.
00:30:46: Und ich war bisher leider immer nur als Gast da, weil ich selber noch nie erleben durfte Aber ich kann mir das sehr gut vorstellen, wenn man als Gast schon mal da war und zumindest mal im deutschen Haus gewesen ist.
00:30:56: Und sich dann zu überlegen wie das wohl sein muss im Dorf?
00:30:59: Das ist schon grandios!
00:31:02: Ja.
00:31:04: Ja, schonmal danke fürs Ausfüllen dieses Buches.
00:31:06: Gerne.
00:31:06: Das ist jetzt für immer in diesem Podcast.
00:31:10: Wenn wir gerade nochmal bei Olympia bleiben welche Überschrift gibst du euer Olympiateilnahme?
00:31:19: Überschwift ja weiß ich nicht also... Ich weiß nicht, ich würde was wie wahrscheinlich gut gestartet oder so geben.
00:31:30: Aber ja also dabei bin ich für die Finale ausgeschieden und das war natürlich nicht der Plan, sag' ich mal von vorne rein.
00:31:41: Wir sind gut gestaltet, wir haben unser erstes Spiel gewonnen und dann auch ein gutes Spiel wieder gegen die Hollandern gemacht trotzdem verloren aber ein sehr gutes Spiel gemacht.
00:31:52: Da wurde es irgendwie, ich sag mal ist der Weg nicht mehr nach oben gegangen.
00:31:58: Weiter nach oben ging.
00:32:01: Deswegen gut gestartet und dann leider im Viertelfinale ausgeschieden und das war natürlich schon sehr traurig auch gegen Argentinien auch in Penalty schießen.
00:32:11: also es war wieder sehr knapp.
00:32:12: aber ja.
00:32:15: Wie weit freust du dich in dem Kontext schon auf die Möglichkeit der Revanche oder anders zu machen in LA?
00:32:23: Ja, also bis dahin ist es auf jeden Fall noch ein längerer Weg.
00:32:26: Natürlich planig so weiter zu machen und freue mich auf den ganzen Weg auch dorthin schon.
00:32:35: aber wenn ich die Möglichkeit habe dann nochmal zu spielen, dann freu ich mich riesig drauf das nochmal erleben zu dürfen und dann hoffentlich auch auf dem Hockeyplatz noch schönere Momente mitzunehmen als die ich bis jetzt schon hatte
00:32:52: Daum gedrückt.
00:32:54: Ja und Johnny da in LA, sowohl in Paris als auch LA ist ja so das Thema Unterbringung Hotel.
00:32:59: du hast doch was recherchiert?
00:33:04: Man liest beziehungsweise ich hab rausgefunden Du hast so eine Marotte könnte man es nennen oder positiv Eine sehr witzige Anekdote Was würdest du machen wenn plötzlich das Hotel wird mitten im Zimmer stehen würde?
00:33:18: Das mitten Im Zimmer?
00:33:23: Was soll das denn?
00:33:25: Ich weiß nicht, ich kann nichts verschieben.
00:33:27: Wenn du es verschieben könntest was würdest du damit machen?
00:33:31: Ich würde es auf jeden Fall irgendwo an Rand schieben.
00:33:33: also ich weiß nicht dass ich zumindest ein Ende habe was an der Wand steht.
00:33:37: Was hat es damit auf sich?
00:33:43: Vielleicht
00:33:44: musst du
00:33:44: es noch
00:33:45: ein bisschen definieren.
00:33:47: Ja, also die Frage war genau darauf... Ich habe über dich gelesen, dass wenn ein Hotelbett mitten im Raum steht, du das immer irgendwie an die Wand schieben musst!
00:33:57: Also ich weiß nicht, ich glaube da ist so'n bisschen Geborgenheit von einer Seite irgendwie gibt und dass man nicht von allen Seiten... zu beobachten ist.
00:34:07: Und auch in Paris haben meine Zimmerpartnerin und ich die Betten umgestellt, weil wir die wollten auch das sie schön zusammenstehen, dass wir da zusammen unseren Film gucken können.
00:34:19: abends hatten uns ein Beamer mitgebracht.
00:34:23: Die Zimmer sind ja nicht riesig also die sind total ausreichend aber sind natürlich nicht mega groß gewesen und
00:34:29: Fernseher gab es nicht.
00:34:30: In
00:34:30: der Fernsehen gab es grundsätzlich nicht.
00:34:33: Nicht in den Zimmern, deswegen haben wir ein Beamer mitgenommen und dann mussten uns natürlich auch so ausrichten dass wir eine weiße Wand haben.
00:34:41: Ja klar!
00:34:42: Geil!
00:34:43: Also... Erst mal eingezogen da was habt ihr so geguckt?
00:34:49: Ja also Stine mit der ich da auf dem Zimmer war die macht immer gerne Trash Trashed an Das ist
00:34:57: gar davon eins bis fünf.
00:34:58: wie gerne guckst du auch Trash?
00:35:00: Also auf so Lehrgängen gerne, da muss man nicht drüber nachdenken oder so.
00:35:03: Ich glaube das ist gut und natürlich in Paris liefen auch viel einfach andere Sportarten.
00:35:09: also das ist glaub ich... Man schaut natürlich auch gerne die anderen Sportler an.
00:35:15: Sehr cool!
00:35:17: Und das, was Johnny so ansprach, was er da gelesen hat.
00:35:20: Das haben wir in einem Steckbrief gefunden beim DHB und da taucht auch noch auf.
00:35:25: Ich glaube, da ist so dieser Punkt womit kann ich andere auch mal nerven oder was kann nervig sein?
00:35:30: Da ist so das Thema dass du auch eben auf dem Feld mal lautstark kommentierst also so unterwegs bist.
00:35:36: In was für Situationen machst du das und was sind das für Kommentare dann?
00:35:41: Ja, also ich muss sagen... dass ich mich selten zurückhalten kann, wenn mir was durch den Kopf schießt.
00:35:49: Das kommt da... Ist dir
00:35:49: genau richtig?
00:35:50: Dann immer raus damit?
00:35:51: Ja!
00:35:51: Relativ schnell einfach raus.
00:35:54: Und ich meinte glaube ich weiß gar nicht mehr wie ich das gedacht habe.
00:35:58: aber ich kann mir vorstellen als wenn ich mit anderen zugucke, also ich kann dann nicht sitzen und einfach gucken sondern ich kommentiere jeden Ball und es würde mich selbst auch total nerven.
00:36:09: deswegen weiß ich, dass ich manchmal mich ein bisschen zurück halten
00:36:12: muss.
00:36:13: Ich sag auch immer, wenn ich war mal Verletzter und wollte gefragt, ob ich ein Spiel kommentieren kann von uns.
00:36:23: Denke mir mal so, nee besser kommen meine Kommentare nicht ganz an die Öffentlichkeit ohne dass ich da Leuten was böses will oder so.
00:36:33: Aber ich glaube es kommt dann manchmal rüber als wüsste ich alles besser was ich ja überhaupt nicht weiß.
00:36:36: aber wenn man von oben drauf guckt scheint ja immer alles einfach zu sein.
00:36:41: Welche Kommentare wären das denn besser?
00:36:43: nicht in der Öffnlichkeit?
00:36:45: Na also... Ich glaube es sind viele Spielsituationen die ich kommentiere jetzt gar nicht gar nicht großartige Beleidigungen oder schon.
00:36:55: sowas würde ich, glaube ich, nicht machen.
00:36:57: Aber wenn man dann eben den Ball nicht trifft vor dem Tor oder so ... Dann können natürlich schon irgendwie komische Sachen von mir kommen die man mir jetzt einfach, glaube Ich, nicht preisgeben sollte.
00:37:11: Okay!
00:37:12: Das heißt, wenn ich mal irgendwann ein Hockey-Spiel mir angucke weil ich so wenig Ahnung von Hockey habe, dann setze ich mich am besten einfach neben dich und dann kriege ich durch die Kommentare einfach einen super Verständnis vom Hockeyspiel.
00:37:23: Zumindest
00:37:23: bekommst du ein bisschen was mit, worüber ich mich ärgere.
00:37:27: Ja ist ja auch insofern nachvollziehbar dass du keine andere Möglichkeit hast Einfluss zu nehmen und dann muss wahrscheinlich die Energie so raus wie du es ja sonst auf dem Feld über Aktionen machen könntest.
00:37:37: aber haben wir das jetzt noch mal eingeordnet und sozusagen relativiert?
00:37:42: Es war auf jeden Fall sehr interessant das zu lesen in diesem Stecklichtmusikgestehen!
00:37:47: Ich wusste gar nicht mehr dass dieser Stickbrief existiert.
00:37:50: Ja,
00:37:52: es war auf jeden Fall gut.
00:37:53: Weil da war unter anderem auch das mit diesem Bett im Hotel gestanden.
00:37:55: Man braucht so seine Quellen dann ne?
00:38:00: Wir haben schon über dieses geteilte Kapitänamt gesprochen und du hast uns auch schon hier irgendwie sehr plausibel erklärt dass es hilft, dass das eben so Verantwortung je nachdem, auch wenn vielleicht die Verfassung nicht so da ist und du nicht so präsent bist.
00:38:16: Dass dann Lisa auch einspringen kann.
00:38:18: Wie verstehst du generell deine Rolle als Kapitänin?
00:38:23: Ja also ich bin eher der Typ, der mit wie gesagt mit so irgendwie Aktionen vorangeht und versucht über alles irgendwie auf den Platz zu lassen.
00:38:37: immer hundert Prozent zu geben und so halt irgendwie Spielerin auch mitzuziehen finde ich so ein bisschen das Recht zu erarbeiten, nicht nur als Kapitänin sondern auch zu sagen hey du musst auch deine hundert Prozent geben.
00:38:49: Du musst auch Vollgas geben was natürlich eigentlich immer alle machen.
00:38:52: aber gibt es natürlich immer Tage wo man irgendwie mal ein bisschen durchhängt oder so und dass man da dann auf jeden Fall immer irgendwie darauf zurückkommen kann und sagen wir müssen hier irgendwie voll Vollgas.
00:39:06: Ja, also ich bin einer auch.
00:39:09: Ich sage auch immer gerne, ich muss nicht immer was sagen nur um etwas sagen zu müssen und wenn andere Leute da irgendwie gerade einen Kommentar am Kopf haben dürfen die den immer gerne sagen und ich werde dann niemandem irgendwie den Mund verbieten.
00:39:23: Ich weiß das von mir auch manchmal gefordert wird dass sich das dann doch ein bisschen mehr mache, dass ich persönlich auch mehr sage weil die Leute sagen ja sie interessieren... Also die finden es auch interessant was ich dann zu sagen habe.
00:39:35: aber Das ist eben noch so ein Prozess, den ich herausfinden muss.
00:39:38: Wie viel gebe ich persönlich als Impon?
00:39:42: Wie viele gebe ich aber auch den Raum, dass alle Spielerinnen da irgendwie sich gesehen fühlen?
00:39:46: Weil gerade in der Nationalmannschaft sind ja einfach alles supergute Hockey-Spielerinnen und die haben auch eigentlich das Spiel verstanden und was jetzt zu tun ist.
00:39:57: Deswegen finde ich schon auch, dass man da jeden irgendwie den Raum geben muss.
00:40:02: Jetzt ist es ja manchmal trotzdem so wenn man das aus dem Teamsport so kennt Man ist vielleicht im Turnier, man ist in seinem Art-Tunnel oder in seinen Gedanken.
00:40:13: Und dann ist es ja trotzdem manchmal auch gut eben eine Kapitänin zu haben die dann trotzdem mal so sagt was sie denkt weil man da vielleicht noch mal einen Anstoß bekommt.
00:40:22: Was erwartest du von dir selbst in diesem Kontext?
00:40:28: Ja also ich erwarte von mir selbst dass ich da jetzt gerade in meinem Werdegang auch noch deutlicher werde in dem anzusprechen, was wirklich richtig und wichtig ist.
00:40:41: Also ich mach das an sich schon aber noch klarer und mir da auch wirklich dann vielleicht ... Das Wort dann auch mal ergreife, um durch das selbst zu nehmen.
00:40:53: Und ja, das war natürlich vor allem die Situation auch irgendwie erkennt.
00:40:57: also wir hatten jetzt in der Vergangenheit auch immer Spiele gut gespielt, aber dann doch knapp verloren.
00:41:11: Wir müssen jetzt nur mal den Balder ans Tor schießen und unseren eigenen Kreis besser verteidigen.
00:41:19: Ich glaube, da ist noch Potenzial bei mir.
00:41:22: Und meine Erwartung ist auch ganz klar, dass ich das noch verbessern und mehr einfach mache, um mir selbst das Wort zu
00:41:29: ergreifen.".
00:41:30: Gibt es Momente, wo dich diese Aufgabe als Kapitänin vielleicht doch einmal überfordert?
00:41:38: Ja, also ich... ja gerade am Anfang kommt einfach oder ist bei uns auch das Pensum natürlich viel höher geworden was die Aufmerksamkeit betrifft.
00:41:50: Auch medial, was jetzt beim Hockey immer noch glaube ich nicht so das Riesending ist.
00:41:56: aber eben schon kommen dann doch mal mehr Anfragen man hat da doch nochmal ein Interview oder ich sag mal kleine Dinge auch die dann irgendwie absprachen mit der Trainerin sind Wo ich vorher, das habe ich alles gar nicht mitbekommen.
00:42:10: Also da vorher bin ich dann halt zum Treffpunkt gekommen und war dann da und dann hieß es jetzt fahren wir zum Training in den Farben hier und heute spielen wir so.
00:42:19: Und ich glaube, das hab' ich am Anfang schon ein bisschen unterschätzt was da noch alles für extra Aufgaben auf einen zukommen und dass das auch einfach zeitintensiver ist.
00:42:32: Das hat mich schon am Anfang... weil man ab und zu ganz schön überrumpelt, aber ich glaube das gehört dann auch dazu.
00:42:41: Jetzt kann ich das schon deutlich besser einschätzen.
00:42:43: und ja... Auch irgendwie so.
00:42:47: Interviews nach dem Spiel.
00:42:51: Also es ist immer so pro Team kommt eine zum Interview und entweder von einem Team eben Player of the Match, die kommen zum Interview.
00:43:00: Und von der anderen Mannschaft dann eben der Kapitän und wenn man halt gerade dann die Kapitänsbinde trägt auch wenn ich das vielleicht dann im Spiel ist mir... Das ist jetzt eigentlich mal ob Lisa die trägt oder ich die trage, das ist mir grundsätzlich egal.
00:43:12: Es macht für mich keinen Unterschied wie ich mein Spiel spiele aber dann ist man so oh ja jetzt muss ich noch zum Interview und jetzt muss sich noch irgendwie die richtigen Worte finden und das auch noch auf Englisch.
00:43:21: und genau deswegen ist es schon einfach nochmal mehr an dass man denken muss
00:43:27: Hast du in dem Ganzen, sorry dass ich da und sonst darfst du auch... Du bist so... Auch gar keine Entschuldigung.
00:43:33: Ich bin ganz ober welcher nächste Frage kommt!
00:43:37: Wenn man dir zuhört in diesem ganzen Profi-Geschäft und dann doch noch sehr jung bist hast du Vorbilder?
00:43:44: Und wenn ja welche Personen oder welche Vorbilders sind das?
00:43:49: Ja also ich hatte früher Natascha Keller Das ist so Die, ich würde sagen, beste Hockeyspielerin Deutschlands seit langer Zeit.
00:44:00: Die halt auch aus Berlin kommt und vom BHC kommt als Vorbild.
00:44:05: Und mittlerweile kenne ich sie auch persönlich.
00:44:07: Ich habe auch schon ab und zu Mannschaften mit ihr trainiert.
00:44:10: jetzt also Kids jetzt noch nicht, da geht es ja noch nicht um so viel aber irgendwie mit ihr zusammen auf dem Platz gestern.
00:44:17: Aber das ist schon mega cool von ihr da auch... was ihren Führungsstil angeht und so.
00:44:26: Davon habe ich jetzt noch nicht so viel von ihr mitbekommen, aber irgendwie so ein Vorbild dann doch irgendwie so nahbar zu haben und zu merken ja ist es auch einfach nur ein ganz normaler Mensch.
00:44:36: Lass mich da gerne nochmal nachhaken!
00:44:37: Was macht sie für dich ganz konkret zum Vorbild?
00:44:41: Ja das war einfach in ihrer... Ich würde sagen noch aktiven Zeit vor allem einfach faszinieren, wie sie Hockey gespielt hat.
00:44:52: Wie sie Handlungsschnell war und auch immer... nicht aufgehört hat.
00:44:59: Und jetzt, aktuell würde ich sagen, finde ich es auch einfach immer cool, sie versucht den Kids beizubringen ein bisschen Ballgefühl zu haben.
00:45:07: Es sind nicht immer so konventionelle Übungen und nur Technik-Technik-technik sondern ist auch einfach dieses Gefühl für den Ball und so den Raum auf dem Platz.
00:45:18: Ich glaube das hat sie auch schon immer sehr ausgemacht.
00:45:20: Ähm...und ja, das würde ich...
00:45:24: Das sind paar Facetten, ne?
00:45:25: Ist dann nachvollziehbar!
00:45:29: Und jetzt stehst du mit deinem Vorbild teilweise auf dem Platz, auf dem Feld.
00:45:34: Gehen wir doch mal trotzdem zur Seite!
00:45:37: Du hast ein hohes Pen-Summitverein mit Nationalmannschaften.
00:45:42: Wo kannst du dann doch für dich auch mal einen Ausgleich für deinen Sport schaffen?
00:45:51: Ja also ich meine so richtig viel freie Zeit bleibt durch die Nationalmannenschaft und Verein nicht weil... sind wir nicht ins Feine vorgekommen, deswegen haben wir noch eine Woche mehr.
00:46:00: Aber an sich sind es jetzt von Vereinen bis Nationalmannschaft eigentlich nur zwei Wochen.
00:46:06: Aber da ist einfach ... verbringe ich Zeit mit meinen Freunden, Familie und das ist immer wieder schön!
00:46:13: Und natürlich gehört auch Urlaub mal dazu.
00:46:16: Da muss man natürlich mal gucken, dass er in den sportlichen Kalender mal reinpasst.
00:46:23: Ja, dann nehme ich mir aber auch die Zeit.
00:46:25: Also selbst wenn es dann mal in der Uni-Woche ist wo ich dann sage okay an sich habe jetzt Uni aber dann weiß ich ok muss auch mal rauskommen ich muss auch einmal irgendwie was für mich machen und genau und im Alltag.
00:46:39: ansonsten ist es glaube ich auch gerade wenn ich hier in Berlin bin mit meinen Freunden auch mal was zu machen, die jetzt nicht unbedingt immer nur etwas mit Hockey zu tun haben.
00:46:48: Also ich glaube das...
00:46:50: Um einfach den Kopf auch mal frei zu
00:46:51: gehen?
00:46:51: Genau!
00:46:52: Weil die Welt dreht sich nicht nur um Hockey und ich glaube da darf man immer nicht vergessen wenn man eigentlich den ganzen Tag nur auf dem Platz steht oder dann ein Call hat oder hier einen Anruf mit einem Trainer oder so sondern dass man auch mal über andere Dinge quatscht.
00:47:07: Da ist Berlin ja ganz gut geeignet weil wenn er relativ viele Möglichkeiten hat irgendwie außerhalb der Sport oder vielleicht auch andere Sportansicht mal anzugucken.
00:47:14: Genau, also da wird einem nicht langweilig!
00:47:19: Weil wir versuchen einen sehr offenen und ehrlicher Podcast zu sein traue ich mich mal diese Frage so stellen wenn du sie beantworten möchtest.
00:47:29: ganz generell muss nicht auf den sportbezogen sein.
00:47:31: gibt es was was dich besonders ärgert oder frustriert?
00:47:35: Und warum?
00:47:41: Ja also Ich glaube, was mich besonders frustriert.
00:47:48: Ich glaube es ist generell aber ich glaube beim Sport kommt das auch mit raus wenn ich mit Leuten zusammen arbeite und mir nicht so den gleichen Input geben oder den gleichen Wert hinter einer Sache verspüren.
00:48:05: Ich denke beim Hockey ist relativ einfach dann wir sind ein Team und wenn ich das Gefühl habe dass die Mitglieder von mir nicht das gleiche geben ist ja jetzt auch egal oder so.
00:48:15: Das frustriert mich immer sehr, weil ich weiß was ich reinstecke.
00:48:17: aber ich glaube das kann man auch außerhalb vom Sport auf Dinge beziehen.
00:48:21: wenn ich mir für etwas Mühe gebe, mir was wichtig ist und dann irgendwie andere Leute sagen ne ach, aber es ist doch gar nicht so.
00:48:28: Dann trifft mich das schon und ärgert mich das persönlich.
00:48:32: Manchmal frage ich mich dann warum ich da so viel rein stecke?
00:48:37: Ich sage mal wenn's jetzt nichts... an sich, wenn man sagt okay ist es wirklich jetzt nicht was Großweltbewegendes aber ich denke mir das wäre doch eigentlich schön oder irgendwie so und dann ist es ein bisschen egal.
00:48:46: Oder wird von anderen als egal angesehen?
00:48:47: Dann ist es schon für mich sehr frustrierend und genau auf dem Platz ist es eben das gleiche.
00:48:55: Ja, für die ehrliche Antwort.
00:48:56: Vielen vielen Dank!
00:48:57: Dann schließe ich mal noch an mit teilt einmal mit uns worauf du zum jetzigen Zeitpunkt so richtig stolz bist, wenn du auf das blickst, was du so machst.
00:49:09: Ja, also ich bin auf jeden Fall stolz dass ich das bisher alles so durchgezogen habe.
00:49:20: Ich bin auch stolz, dass ich nicht den ersten Absprung aus Berlin genommen habe sondern hier beim BHC geblieben bin.
00:49:29: als ich zu dem Daumen hoch bin waren wir eine durchschnittliche Mannschaft.
00:49:34: es ging weder oben um was noch unten um was.
00:49:37: Und dass ich aber jetzt dann nicht sozusagen den ersten Weg genommen habe zu einem Top-Verein zu wechseln und zu sagen, hier bin ich.
00:49:43: Sondern mit der Mannschaft, die wir da irgendwie versucht haben was aufzubauen.
00:49:49: Mal gucken, jetzt hat es knapp nicht gereicht.
00:49:51: Vielleicht die nächsten Jahre in einer Halle sind wir schon zweimal beim Final Four gewesen.
00:49:56: Das finde ich schon mega cool!
00:50:02: Ich bin stolz darauf, dass ich immer noch Spaß daran habe.
00:50:04: also... Natürlich gibt es stressige Phasen, wo man sagt, was mache ich hier überhaupt?
00:50:10: Ist ja total verrückt so.
00:50:12: Aber grundsätzlich, wenn ich auf dem Platz stehe Spaß habe, egal mit welcher Mannschaft ein bisschen Hockey zu spielen ...
00:50:23: Sehr schön!
00:50:24: Jetzt vielleicht für unsere Zuhörerinnen und Zuschauer, die nicht im Hockey Zuhause sind.
00:50:29: Im Hockey ist das... Du bist da die Expertin also kannst du gerne mich korrigieren, wenn Ich das falsch mache.
00:50:34: Ihr habt quasi eine zweigeteilte Saison, ihr spielt einmal auf dem Feld und einmal in der Halle.
00:50:39: Sprich ihr habt eigentlich wenn ich das richtig im Kopf habe rund um die Uhr dann fünf Strichen also das ganze Jahr eigentlich Saison richtig?
00:50:47: Ja genau!
00:50:48: Also wir starten aufm Feld in der Bundesliga mit der Saison in September irgendwann und dann ja eigentlich so lange wie es halt eben draußen geht.
00:50:58: bis Anfang November war jetzt meistens der Slot und dass ist dann die Hinrunde von der Feldsaison Dann gibt's ein Break, wo meistens die Nationalspielerinnen... also ich jetzt auch die meisten Jahre nicht in die Halle gehen.
00:51:12: Sondern wir bleiben auf dem Feld und haben mit der Nationalmannschaft Spiele und bleiben eben draußen dann halt in anderen Ländern.
00:51:21: Stimmt!
00:51:22: Ich erinnere mich an die Folge mit André Henning, wo er erzählt hat dass das immer so ein Gold war bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, weil man in die warmen Länder fliegt.
00:51:32: Ich erinnere mich.
00:51:33: Genau!
00:51:37: Und sonst ... Die ganzen anderen Mädels aus dem Verein spielen dann Halnhockey für zwei, zweieinhalb, drei Monate je nachdem bisschen wie diese Sourder halt aufgestellt ist.
00:51:48: und ich persönlich spiele auch sehr gerne Halle weiß natürlich dass es mich da entscheiden muss aber es gibt eigentlich nicht wirklich eine Entscheidung höher steht.
00:51:58: Aber wenn sie es irgendwie für einen Nest vor zwei Jahren ging, ist dann bin ich im Januar nochmal an die Halle mit eingestiegen und dann spielt man ein bisschen Hallenhockey.
00:52:07: Das kann man glaube ich auch so sagen weil da die Liga in vier Standorte sozusagen eingetan hat, die Nord den Südwesten und Osten und wir sind eben in Berlin in der Ost.
00:52:19: Liga sozusagen und dann gibt's Viertelfinalspiele, die dann halt irgendwie ... Dann spielt Ost gegen West, Nord gegen Süd.
00:52:24: Also es rotiert dann im Jahr für Jahr, dann spielt man mal Ost gegen Nord irgendwie so.
00:52:30: Das heißt, man kann tatsächlich sagen ein bisschen Bundesliga, weil alles viel lokaler ist.
00:52:35: Man reist nicht durch ganz Deutschland.
00:52:41: Aber genau!
00:52:42: Und wenn die Hallensaison fertig ist, gehts wieder aufs Feld meistens Ende März bis ... Ja, Anfang Juni irgendwie so.
00:52:53: Und je nachdem wie weit man eben kommt bis zum feinen Vorher oder nicht und dann ist Sommerpause für alle die sozusagen nicht nationalmantels spielen.
00:53:04: Die steigen irgendwann im August meistens wieder in die Vorbereitung ein und wir Nationalspieler bei uns geht's mit dem Sommerhighlight weiter und der Vorbereitungen
00:53:13: aufsonst.
00:53:14: Also eigentlich habt ihr quasi nie Pausen?
00:53:17: Ich sag mal jetzt nicht so zwei, drei Monate am Stück.
00:53:19: Aber ich nehm mir dann auch die Pause als ich bin in der Vorbereitung für die Liga, da bin ich meistens nicht dabei.
00:53:25: Also ich sage meinen Verein und bin froh, dass ich da die Freiheiten habe.
00:53:30: In anderen Vereinen wird das noch mehr darauf geachtet, dass alle Spielerin da sind.
00:53:34: Vielleicht auch bei mehreren Spielerinnen aus dem Verein Nationales Mannschaftsspielen.
00:53:38: Bei mir ist es aktuell ... Waren wir zu zweit?
00:53:44: Dann glaube ich, kann der Verein besser verkraften wenn ich dann halt fehle als wenn jetzt irgendwie die halbe Mannschaft nicht da ist in der Vorbereitung und dann kann man nicht mal irgendwie Testspiele machen weil man hat zu wenig Leute oder so.
00:53:55: Es ist bei mir zum Glück nicht der Fall und dann nehme ich mir auch die Zeit und komme dann irgendwie kurz vor Bundesliga-Staats.
00:54:00: natürlich weiß ich auch für meinen Verein nicht die beste Lösung aber dass sich dann auch ein bisschen Urlaub machen kann.
00:54:07: Du hast jetzt gerade schon mehrfach die Nationalmannschaft angesprochen.
00:54:11: lustigerweise Bei der Physi, bei der ich bin macht gerade eine Nationalmannschaftskollegin von dir Praktikum die Tizi.
00:54:20: Was wolltest du Tizi schon immer mal sagen?
00:54:24: Tizi wollte schonmal sagen dass sie auf jeden Fall bleiben soll wie sie ist.
00:54:28: Die ist nämlich mega cool und locker drauf.
00:54:31: und was sich mir von Tizi mal wünschen würde das wenn sie mir auch noch etwas kleines hekelt oder so weil sie hekelt sehr viel Und ich habe noch nichts bekommen und vielleicht könnte sie mir da mal so ein kleines Gadget.
00:54:44: Jetzt muss jetzt nichts Großes sein, aber ich weiß dass sie viel das als Beschäftigung nebenher noch macht.
00:54:49: Ja, die hat sie wenn du dich voll gehörst!
00:54:53: Also hier eine Bestellung aufgegeben.
00:54:55: Ich frag mich gerade ob wir damit diese Frage beantwortet haben.
00:54:58: unabhängig vom Sport Was wünschst Du dir von Tiefs zum Herzen?
00:55:03: Ja, also natürlich haben wir die Frage so halb wie jetzt vor.
00:55:08: Aber ansonsten ja vom tiefsten Herzen ich weiß nicht.
00:55:15: Also ich hoffe einfach für mich selbst oder...
00:55:20: Wie du das beantworten möchtest?
00:55:21: Das ist völlig...
00:55:24: Okay dann vielleicht mache ich das mal für mich selber sonst wird es vielleicht ein bisschen zu groß dass man auch nach dem Sport irgendwie Was findet und was hat, was einem richtig viel Spaß macht.
00:55:38: Weil aktuell ist das Hauptding natürlich der Sport aber das geht natürlich nicht immer und dass man dann irgendwie weiß nicht irgendeinen Job beruf ich bin da persönlich habe jetzt noch weiß noch nicht so richtig in welche Richtung es bei mir geht finde was wo man gerne hingeht wo man Spaß dran hat
00:55:58: Macht natürlich Sinn, weil du so viele Jahre eben das machst was du total liebst wie du ja schon gesagt hast.
00:56:04: Dass auch dass man möglichst so ein Gefühl auch konservieren möchte ne?
00:56:09: Das ist sowas was man auch immer wieder hört wenn man mit Sportlerinnen und Sportlern spricht.
00:56:13: Du bereitest dich glaube ich gerade dann mit dem VWL Studium ist es
00:56:16: bei dir
00:56:17: auf den
00:56:19: Weg
00:56:19: danach vor.
00:56:21: Ich sage immer so, ich habe das gemacht weil ich wusste nicht was sonst.
00:56:25: Also bin auch noch relativ offen da vielleicht auch nochmal etwas anderes anzufangen.
00:56:28: also ich hab mir jetzt immer gesagt wir machen das im Hockey eigentlich alle parallel natürlich deutlich langsamer und so dass alles mit rein passt.
00:56:38: aber ich werde dann meinen Abschluss hoffentlich in.
00:56:43: ich sag mal ein zwei Jahren ja zwei jahren wahrscheinlich und dann mal gucken, ob ich dabei bleibe oder vielleicht doch noch was anderes einschlage.
00:56:52: Gibt es einen anderen Bereich?
00:56:53: Weil du das gerade ansprichst, der hätte sich auch einfach sehr faszinieren würden.
00:56:57: Ja also... Ich habe immer Physiotherapie gemacht für so ein Monat, weil ganz schnell klar war, dass es dann bin ich, bevor ich sozusagen bei den Darners dabei war und dann wurde ich bei den Danars nominiert und dann war klar, die Anwesenheiten nicht mehr so schaffe wie sie.
00:57:16: einfach nötig sind, also ... sind achtzig Prozent Anwesenheit, schaffe ich nicht.
00:57:21: Weil das geht einfach nicht.
00:57:23: Zumindest hier in Berlin nicht.
00:57:25: Ich weiß, dass Tizi Video angesprochen hat.
00:57:28: Die macht Ostio und Köln.
00:57:29: Und die, glaub ich, haben dann einen ganz guten Weg gefunden.
00:57:35: Ja, sowas in die Richtung könnte ich mir schon auch noch mal vorstellen, dass ich so was mache.
00:57:40: Aber mit VWL muss ich ehrlich sagen lernen, viele Dinge, Gut finde, dass ich sie lerne.
00:57:47: Also ich hätte sie mir sonst nicht angeguckt, sagen wir mal so.
00:57:50: Ja also den Horizont erweitern?
00:57:53: Genau!
00:57:55: Jetzt gibt es noch einen.
00:57:56: oder macht du doch gerne... Ich habe noch eine andere Frage.
00:58:00: Willst du die gerne zum Abschluss nehmen?
00:58:01: Die Frage, die ich habe?
00:58:04: Das ist so eine Spezialdisziplin von Johnny, gute Abschlussfragen.
00:58:08: Gucken wir noch mal aufs Sportliche was jetzt demnächst ansteht.
00:58:12: dazu gesagt Wir nehmen heute am achtundzwanzigsten Mai auf und das muss man immer nochmal als Kontext rüber geben.
00:58:19: da steht noch die Pro League an F I H abgekürzt Da kannst du uns mit reinnehmen Und das ganze auch wieder ein Heimspiel für dich in Berlin.
00:58:30: Ja, FIH ist einfach nur die Federation.
00:58:33: Also das ist glaube ich so wie in jeder anderen Sportart auch und ja genau es steht jetzt die Pro League relativ bald an zuerst in London und dann in Berlin.
00:58:44: Das ist natürlich mega cool dass wir jetzt ich glaube das dritte Mal darf ich hier in Berlin spielen beim BHC also Wirklich mega cool und auf
00:58:52: was sehr
00:58:53: Besonderes.
00:58:55: Und einfach weil halt nur mal deutlich mehr Leute wirklich im Stadion sind, die ich auch kenne.
00:59:00: also das ist glaube schon für jeden der Mal irgendwie bei sich zu Hause spielen durfte was sehr besonderes.
00:59:07: Genau man muss sagen der Pro League.
00:59:09: wir haben dann noch eine ordentliche Aufgabe vor uns Weil wir sind aktuell glaube ich gerade letzter in einer Tabelle.
00:59:16: Von dem Platz müssen wir definitiv noch wegkommen, sonst steigen wir ab und das ist natürlich will man vermeiden.
00:59:22: Ist auch nicht unmöglich.
00:59:23: also ich bin da noch guter Dinge dass wir es schaffen ist aber natürlich eine ordentliche Herausforderung.
00:59:29: Und dann kommt dann im Sommer die WM.
00:59:32: also die Pro League kann man eigentlich an sich so ein bisschen als Vorbereitung auch sehen.
00:59:35: Also wird sie von allen Nationen gespielt.
00:59:38: Wir haben jetzt die Zusatzaufgabe dass wir trotzdem Ergebnisse liefern müssen.
00:59:45: Dafür viel Erfolg.
00:59:49: Weil du es zufällig gerade mit dem Vorgespräch erwähnt hast, was hat das mit einem zerschnittenden Pullover auf sich?
00:59:59: Die Geschichte kam so ein bisschen auf, wenn man mir sagt das ich was nicht machen kann oder ich etwas nicht schaffe.
01:00:05: Oder irgendwie so dass mich das dann schon immer noch mal anspornt ist zu beweisen, dass es doch geht und sich Sachen doch sehr wohl machen kann.
01:00:13: Und da ging's mal um den Prolover.
01:00:16: Ich war irgendwie ... ich weiß nicht... Das ist schon sehr lange her.
01:00:19: Früher war ich irgendwie sauer.
01:00:20: Ich weiß nicht mehr warum.
01:00:22: Da kam ich nur drinnen ein bisschen mal so, ja sonst irgendwie zerschneide ich irgendwie im Pulli.
01:00:27: Und dann war so, nee es machst du eh nicht.
01:00:30: und dann habe ich mir die Schere genommen und dann halt den Pulli zerschnitten.
01:00:33: natürlich nicht zu mehr freuen meiner Mutter aber das ist auf jeden Fall hängen geblieben dass sich dann halt sauer war und dann hab' ich die Schiere geschnappt und den Pullie und hab drauf losgeschnitten.
01:00:44: Ja also wir halten fest man sollte die Näherweite besser nicht sagen, dass ihr was nicht kann!
01:00:52: Podcast, Aufnahme und Einblicke geben in den Weg.
01:00:56: Sowohl beim Verein hier in Berlin BHC als auch in der Nationalmannschaft hat total viel Freude bereitet und auch nochmal so unseren Horizont erweitert.
01:01:06: wie du den Blick richtest auf die Aufgabe als Kapitänin finde ich total spannend da so auch ganz natürlich reinzuwachsen und sich dann auch auf die Art und Weise diese Kompetenz Selbstverständlichkeit zu erarbeiten, ein Team dann zu führen.
01:01:23: Also selber eindrucken.
01:01:24: Selber eindrücken wollte ich gerade sagen also vielen Dank dafür und Respekt und vor allem viel Erfolg auf dem ganzen Weg!
01:01:30: Und wenn ihr diesen Weg mit verfolgen wollt, dann dürft ihr natürlich die Nähe auch gerne auf den Social Media Kanälen folgen genauso wie wir uns freuen Wenn ihr uns folgt auf den Kanäle, wenn ihr Kommentare da lasst und wenn ihr das Ganze auch teilt denn dann haben wir ja auch die Möglichkeit weitere tolle und spannende Gäste aus der Welt des Sprots zu begrüßen.
01:01:50: Vielen Dank Linnea, dass du hier warst.
01:01:51: Danke euch!
01:01:52: Ich werde es auf jeden Fall teilen.
01:01:54: Das freut uns.
01:01:55: doch.
01:01:55: Dann bis zur nächsten Folge.
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